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Schalldämmung

Lärm ist ein Gesundheitsrisiko und macht auf Dauer krank. Da die Welt immer lauter wird, sollten sich Bauherren unbedingt mit dem Thema Schalldämmung auseinandersetzen. Der Schallschutz Ihres Eigenheims bezieht sich auf den gesamten Bau. Bereits während der Planungsphase des Hauses sollten Sie mit Ihrem Bauunternehmer oder Architekten über eine geeignete Schallschutzmaßnahme sprechen. Wenn der Hausbau erst einmal beendet ist, kann ein Schallschutz nur sehr schwer nachträglich in Ihr Eigenheim integriert werden. Eine optimale Schallisolierung umfasst neben der Abschottung des Außenlärms zum Gebäudeinneren auch die Reduzierung der Schallübertragung in weitere Nebenräume. Sie sollten bedenken, dass ein vernünftiger Schallschutz langfristige Auswirkungen auf Ihre Wohn- und Lebensqualität hat.

Was muss alles in meinem Haus schallgeschützt werden?

Die Fenster sind ein wichtiger Faktor für eine gute Schallisolierung in Ihrem neuen Haus.

Bild: © thinkstock

Schallschutzmaßnahmen an Gebäuden werden im Allgemeinen nach Außen- und Innenschallschutz unterteilt. Zum Außenschallschutz zählen unter anderem bauliche Maßnahmen, die die Dämmung von Außenwänden sowie Hauseingangstüren und Rollläden betreffen. Beim Innenschallschutz spielt die Luftschalldämmung von Decken, Zwischenwänden, Fenstern und Türen eine wichtige Rolle. Hinzukommend muss die Trittschalldämmung von Treppen und Fußböden berücksichtigt werden. Auch bei nicht sichtbaren Bestandteilen Ihres Hauses, wie Rohren und Leitungen ist eine Schallisolierung notwendig. Wie Sie sehen, sollten Sie sich ein wohl durchdachtes Konzept für Ihren Schallschutz erstellen, um in Ihrem zukünftigen Zuhause vor unerwünschten Lärmgeräuschen des Nachbarn oder aus Nebenzimmern verschont zu bleiben.

Zudem sollten Sie bei der Planung Ihres Schallschutzes auf den Einsatz von lärmmindernden Baustoffen achten, da diese die Schallübertragung verringern. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Materials spielt überwiegend die Dicke und das Gewicht. Baustoffe mit einer großen Masse sind schwerer in Schwingung zu bringen als leichtere und bieten daher einen idealen Schutz vor eindringendem Lärm. Wir haben Ihnen die wichtigsten Aspekte aufgeführt, die beim Außen- und Innenschallschutz beachtet werden sollten.

Wände

Wenn Sie ein neues Haus bauen ist es empfehlenswert in dicke und massive Wände aus Kalksandstein oder Beton zu investieren. Zudem sollten die Wände mit biegeweichen Vorsatzschalen ausgestattet sein, da diese einen besseren Schallschutz gewährleisten als biegsteife. Biegeweiche Wände besitzen den Vorteil, dass sind weniger hellhörig sind. Durch eine Wanddicke von ca. 18 cm können Sie bereits hohe Dämmwerte erzielen und sich vor störendem Außenlärm schützen.

Dach

Nicht nur die Wände des Hauses, sondern auch das Dach muss gegen Lärm isoliert werden. Besonders wichtig ist der Schallschutz des Dachs bei Häusern, die in der Nähe von Flughäfen angesiedelt sind. Hier ist es ratsam sich für ein Massivhaus  zu entscheiden. In diesem Fall sind Faserdämmstoffe gegenüber Korkplatten vorzuziehen, da sie einen höheren Absorptionsgrad von Schallwellen aufweisen.

Dachboden

Neben dem Dach muss das gesamte Dachgeschoss inklusive Geschossdecken schallgeschützt werden. Geschossdecken und Dachböden sollten mehrschalig aufgebaut sein und eine ausreichende schwere aufweisen. Vor allem Dämmmaterialien wie PVC, Vinyl und Kork weisen gute Schallschutzeigenschaften für Fußböden auf. Somit sollten Sie bei der Auswahl Ihres Bodens auf schwimmende Estriche und elastische Bodenbeläge achten.

Treppen

Der Trittschall kann sich zum Störfaktor in Ihrem Haus entwickeln, wenn Treppen nicht ordnungsgemäß gedämmt werden. Durch das Begehen von Treppen überträgt sich der Trittschall von den Stufen über die Wände ins gesamte Haus. Um dies zu vermeiden sollte auf eine schwingungsarme Konstruktion der Stufen geachtet werden. Auf dem Markt werden unterschiedliche Lösungen für die Trittschalldämmung von Treppen angeboten.

Türen

Bei der Auswahl der richtigen Innen- und Haustür gilt ebenfalls, je schwerer die Tür ist, desto effektiver wird der Schall gedämmt. Zudem sollte die Tür dicht mit dem Boden abschließen. Jedoch darf sie nicht über Ihren Boden schleifen, da ansonsten Ihr Bodenbelag beschädigt werden kann. Achten Sie beim Türenkauf auf eine geeignete Schallschutzklasse, da dadurch der Schallpegel enorm verringert werden kann.

Fenster

Ebenso wie bei Türen gibt es auch bei Fenstern Schallschutzklassen, die für eine bessere Lärmdämmung sorgen. Spezielle Schallschutz-Fenster zeichnen sich durch elastische Dichtungen zwischen Blend- und Flügelrahmen aus. Zudem ist es ratsam sich Fenster mit einer Mehrfachverglasung aus Isolierglas anzuschaffen, da diese ideal vor Lärmbelastungen des Außenbereichs schützen.

Wie kann ich eine Schallisolierung meiner Nebenräume vornehmen?

Durch eine gedämmte Trennwand werden Lärm und störende Geräusche aus den Nebenräumen reduziert. Damit sorgen schallisolierte Trennwände für mehr Ruhe in Ihren Räumen. Zur Dämmung der Trennwand eignen sich URSA Trennwandplatten aus Mineralwolle, denn sie sind sehr gut schall- und wärmedämmend und nicht brennbar.

Sie sind in unterschiedlichen Dicken erhältlich und können durch ihr leichtes Gewicht überzeugen. Zudem bieten die Trennwandplatten eine einfache Montage und sehr gute Dämmergebnisse.

Neben der dicke der Wand und dem Füllgrad mit Mineralwolle ist auch die Anzahl der Beplankungsplatten entscheidend für ein optimales Ergebnis beim Schallschutz. In diesem Video  wird Ihnen gezeigt, wie Sie mit URSA in sieben Arbeitsschritten zur perfekt gedämmten Trennwand und somit zu mehr Ruhe kommen.

Wie kann ich mich vor Lärm schützen?

Wenn Lärm nicht vermeidbar ist, wird Schallschutz zur Pflicht. Denn Lärm ist eines der größten Umwelt- und Gesundheitsprobleme. Die Lösung heißt PHONESTAR von Wolf Bavaria – die umweltfreundliche Schalldämmplatte aus den natürlichen Grundmaterialien Sand und Holz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Warum ist eine Trittschalldämmung wichtig?

Der richtige Trittschallschutz für Treppen

Ein guter Schallschutz wird für viele Bauherren ein immer wichtigeres Thema. Dabei spielt der Bodenbelag eine große Rolle, denn beim Gehen und Stehen wird der Untergrund in Schwingungen versetzt. Diese strahlen als Schallwellen in den Raum und werden auf weitere Bauteile übertragen. Wie laut diese Schallwellen sind, hängt maßgeblich vom Material des Bodenbelags und der darunter befindlichen Dämmung ab. Vor allem in älteren Gebäuden ist eine solide Trittschalldämmung häufig nicht vorhanden. Wenn Sie jedoch ein neues Haus bauen, sollten Sie mit einem funktionellen Bodensystem für eine gute Trittschalldämmung sorgen. Um einen vernünftigen Lärmschutz zu erzielen, gibt es spezielle Akustik-Dämmunterlagen. Bei professioneller Anbringung können diese den Raum- und Trittschall reduzieren und zugleich die Elastizität und den Gehkomfort des Bodens erhöhen. Solche Akustik-Dämmunterlagen gibt es im Fachhandel als Platten oder auf Rollen. Am besten lassen Sie sich vorab von einem Fachmann beraten. (Bild: © thinkstock)

Was muss ich alles bei einer Trittschalldämmung beachten?

Niemand will das Klackern der Absätze in der darüberliegenden Etage hören. Ein guter Trittschallschutz zählt daher zu den wichtigsten Voraussetzungen für Ihr ganz persönliches Wohlbefinden. Die beiden maßgeblichen Kriterien für einen adäquaten Trittschallschutz sind erstens ein weiches, schwingendes und möglichst flächendeckendes Auflager und zweitens die völlige Entkoppelung zwischen Fußbodenaufbau und Rohbau. Ist einer dieser beiden Punkte nicht erfüllt, kommt es zu sogenannten Schallbrücken. Zwar dämmen auch weich federnde Bodenbeläge, wie Teppiche oder Laminat den Schall im Haus, diese Maßnahmen sind jedoch kein Ersatz für einen guten und professionellen Trittschallschutz.

 

Treppen

Treppen müssen ebenfalls trittschallgeschützt werden.

Massive Treppenläufe benötigen ebenfalls einen Trittschallschutz und sollten zur akustischen Entkoppelung oben und unten auf einem weichen Elastomerstreifen aufgelagert und von Wänden mittels Schaumstoff getrennt werden. Eine gute und günstige Alternative dazu sind Leichtbautreppen, die es als Fertigteil oder in Modulbauweise mit sehr hochwertiger Flüsterkonstruktion zu kaufen gibt.

Stahlbetondecke

Bau einer Stahlbetondecke

Als Trittschallschutz wird bei Decken in der Regel ein sogenannter „schwimmender Estrich“ eingesetzt. Dabei wird der Estrich auf einer Schicht Mineralwolle oder Polystyrol-Hartschaum aufgebracht. Achten Sie darauf, dass Estrich und Fußbodenbelag keine angrenzenden Bauteile, wie etwa Wände und Türzargen, berühren.

Holzbalkendecke

Holzbalkendecken sollten ebenfalls trittschallgedämmt werden.

Im Holzleichtbau wird unter den Fußböden meistens eine Sandschüttung eingebracht, damit die Decken eine höhere Masse und somit auch einen besseren Luftschallschutz aufweisen. Meist wird der Fußbodenaufbau als Trockenestrich ausgeführt. (Bilder: © thinkstock)

Kann man mehr als nur den Boden schalldämmen?

PhoneStar Dämmplatte von WOLF

PhoneStar von Wolf Bavaria ist eine umweltfreundliche Tritt- und Luftschalldämmplatte für den Innenbereich. Die Platten bestehen aus den natürlichen Grundmaterialien Sand & Holz. Somit können Sie mit einer Lösung Ihren Boden, die Wände und Decken vor Schall dämmen. PhoneStar bietet sich vor allem auch für nachträgliche Schallschutzdämmungen in Bestandswohnungen an und kann modular mit einem Fußbodenheizungsprogramm kombiniert werden.

 

 

Wie funktioniert moderne Schalldämmung?

Erfahren Sie, wie moderne Schalldämmung bei Wolf Bavaria funktioniert und was sie im Stande ist zu leisten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie dämmt man Dach und Wand richtig von innen?

Als druckfeste Innendämmung im Dach- und Wandbereich empfiehlt sich die diffusionsoffene, wärmedämmende, druckfeste und leicht zu verarbeitende AGEPAN® THD Install von Glunz. Die AGEPAN® THD Install ist eine stumpfkantige Holzfaserdämmplatte mit asymmetrischem Rohdichteprofil, die von der Firma Glunz im Trockenverfahren hergestellt wird. Im System angewendet, punktet die AGEPAN® THD Install mit hervorragenden Eigenschaften in Bezug auf sommerlichen Hitze- und winterlichen Kälteschutz sowie Schall- und Brandschutz.

Die AGEPAN® Install wird direkt auf die Glunz AGEPAN® OSB PUR aufgebracht. Installationskanäle können mit handelsüblichen Werkzeugen wie Oberfräse, Kreissäge, etc. einfach eingearbeitet werden. Durch die besonders feste Oberfläche können Gipskartonplatten direkt mit handelsüblichen Schrauben auf die AGEPAN® THD Install befestigt werden. Die formaldehydfrei verleimte Platte ist umwelt- und gesundheitsverträglich und  erreicht A+ als beste Emissionsklasse der Raumluftqualität lt. französischer VOC - Verordnung. 

 
AGEPAN Innendämmung für Dach und Wand
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