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 Trockenestrich

Trockenestrich hat wie Fließestrich den Zweck einen stabilen Untergrund für den Boden Ihres Hauses zu bilden. Auf frag uns! finden Sie Antworten auf Fragen zur Verlegung von Trockenestrichen und zur Vereinbarkeit mit Fußbodenheizungen und Dämmungen.

Was ist ein Trockenestrich?

Trockenestrich wird auch als Trockenunterboden oder Fertigteilestrich bezeichnet. Er besteht aus vorgefertigten Platten, die trocken und in den meisten Fällen schwimmend verlegt werden. Diese Form des Estrichs wird häufig bei Sanierungsmaßnahmen und im Fertigbau eingesetzt. Trockenestrich kann u.a. aus Gipskartonplatten, zementgebundenden Holzspanplatten und Holzwerkstoffplatten bestehen.

Trockenestrich wird wie Nassestrich für die Lastverteilung, zum Höhenausgleich und natürlich zur Wärme- und Trittschalldämmung verbaut. Wenn Sie Trockenestrich in Ihrem Haus verlegen, empfehlen sich Estrichplatten mit einer aufkaschierten bzw. integrierten Dämmung. Das Dämmmaterial besteht häufig aus Hartschaumstoff oder Mineralfasern. Informieren Sie sich direkt an einem unserer Standorte über Trockenestriche mit Dämmung. (Bild: © thinkstock)

Für einen ebenmäßigen und schönen Boden benötigen Sie eine perfekte Unterkonstruktion mit Trockenestrichplatten.

Was sind die Vorteile eines Trockenestrichs?

Nicht nur Nassestriche können mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden, sondern auch Trockenestriche.

Bild: © iStock

Trockenestriche kommen häufig bei der Altbausanierung zum Einsatz, um einer Belastung durch zusätzliche Feuchtigkeit vorzubeugen, da diese Verlegtechnik keine zusätzliche Nässe verursacht. Sie werden als vorgefertigte Estrichplatten verlegt und über eine Nut miteinander verklebt. Ein deutlicher Vorteil des Trockenestrichs gegenüber den Nass-Verlegarten besteht darin, dass sie keine Trocknungszeit benötigen. Daher ist der Trockenestrich nach 24 Stunden begehbar. Zudem wird einer weiteren Feuchtigkeitsbelastung des Hauses entgegengewirkt.

Falls Ihr Haus einen unebenen Untergrund besitzt, kann mithilfe von Trockenschüttungen eine Glättung der Oberfläche erzielt werden, damit die Trockenestrichplatten darauf verlegt werden können. Da der Trockenestrich aus nur zwei Schichten besteht, den Estrichplatten und der Schüttung, ist eine geringere Aufbauhöhe als bei klassischen Estrichen möglich.

Weitere Vorteile von Trockenestrich:

  • Schnelle und einfache Verlegung
  • Innerhalb von 24 Stunden belagsfertig
  • Geringer Verschnitt
  • Eignung für Holz- und Massivdecken
  • Passend für alle Bodenbeläge
  • Für Fußbodenheizungen geeignet
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Wie wird Trockenestrich verarbeitet?

Die Trockenestrich-Systeme von fermacell werden allen Ansprüchen gerecht. Dieses Verarbeitungsvideo zeigt alle Vorteile des fermacell Trockenestrich-Systems.

Welcher Untergrund empfiehlt sich für Estrich- und Holzbodenkonstruktionen?

Seit Jahren bietet Bisotherm erfolgreich eine Trockenschüttung an, die aus hochwertigem Naturbims besteht, der in einem aufwändigen Verfahren gesiebt, gewaschen und getrocknet wird. Auf diese Weise entsteht aus dem vulkanischen Rohstoff ein genau definiertes Schüttungsmaterial in der Korngruppe 0,3 bis 4,0 mm, welches extrem leicht und einfach zu verarbeiten ist. Die Bio Trockenschüttung besitzt eine Wärmeleitfähigkeit ab 0,08 W/mK und wird als Wärmedämmstoff betrachtet. Aufgrund der rein mineralischen Zusammensetzung besitzt das Material eine Temperaturbeständigkeit von ca. 1000 °C und ist unbrennbar.

Im Gegensatz zu anderen (mineralischen) Schüttungsmaterialien lässt sich die Bisotherm Bio Trockenschüttung sehr einfach handhaben und einbauen. Ohne, dass sie zusätzlich gebunden werden muss, verfügt die Trockenschüttung direkt und unverdichtet bereits über eine hohe mechanische Stabilität. Die Bio Trockenschüttung verkrallt sich beim Einbau dank ihrer Struktur fast von selbst ineinander und ist der ideale Untergrund für Estrich- und Holzbodenkonstruktionen.

Zahlreiche Argumente für die Bisotherm-Trockenschüttung:

  • Schnelle und kontinuierliche Verarbeitung
  • Keine Austrocknungszeiten
  • Keine zusätzliche Feuchtigkeit im Systemaufbau
  • Unbedenkliche baubiologische Materialien
  • Schall- und wärmedämmend
Trockenschüttung von Bisotherm

Welche Dämmung sollte unter einem Trockenestrich verlegt werden?

Einige Trockenestrichplatten besitzen eine kaschierte Dämmung.

Nassestrichen wird aufgrund ihrer großen Masse eine ideale Schalldämmung nachgesagt. Es kann jedoch auch mit Trockenestrichen, trotz ihrer geringen Masse, eine gute Schalldämmung erzielt werden. Bei Trockenestrichen ist der Aufbau entscheidend. Denn einige Trockenestrichplatten sind bereits mit einer Dämmung kaschiert. Durch die verwendeten Materialien wie Mineralwolle und Holzfasern kann der Trittschall gedämmt werden.

Eine Mineralwolldämmung ist sehr effektiv für den Schallschutz, wohingegen eine Holzfaserkaschierung geringere Schalldämmeigenschaften aufweist. Jedoch sind Holzfaserdämmstoffe ideal für einen stabilen Bodenaufbau geeignet. Um den Schallschutz in Ihrem Haus zu verbessern, eignen sich zudem Trockenschüttungen. Für eine perfekte Dämmung muss die Schüttung mit einem Bindemittel verdichtet werden. (Bild: © thinkstock)

Kann ich Holzfaserdämmstoffe für den Fußbodenaufbau einsetzen?

Durch ihre widerstandsfähige Oberfläche wird die AGEPAN® TEP  der Firma Sonae Arauco als Trockenestrichelement im Bodenbereich eingesetzt und kann als Teil des AGEPAN® Bodensystems direkt mit Laminat, Parkett, Fliesen oder Hobeldielen belegt werden. Gegenüber Nassestrichen ist bei diesem Trockenestrich keine Trocknungsphase nötig. Aufgrund der hohen Druckfestigkeit ist die Holzfaserdämmplatte sofort nach dem Verlegen begehbar.

Sonae Arauco stellt die AGEPAN® TEP in einem Trockenverfahren her und versieht die Holzfaserdämmplatte mit längsseitier, gefräster Nut und einlegbarer MDF-Feder. Das asymmetrische Rohdichteprofil dieses Trockenestrichelements bietet gute technische Eigenschaften und eine einfache Verarbeitung. Das macht diesen Trockenestrich zu einem Untergrund mit angenehmen Gehkomfort. Neben der formaldehydfreien Verleimung erreicht die Trockenestrichplatte A+ als beste Emissionsklasse der Raumluftqualität.

AGEPAN Holzfaserdämmplatten

Kann ich Trockenestrich mit einer Fußbodenheizung kombinieren?

Es gibt spezifische Trockenestrichsysteme auf der die Rohre einer Fußbodenheizung verlaufen können.

Im Allgemeinen wird eine Fußbodenheizung mit einem Fließestrich aus Calciumsulfat kombiniert. Fließestriche ummanteln die Rohre der Fußbodenheizung und sorgen für eine ideale Wärmeübertragung. Grundsätzlich kann auch ein Trockenestrich für eine Fußbodenheizung genutzt werden. Jedoch sind Trockenestriche weniger leitungsfähig, weshalb häufig Wärmeleitbleche mit verbaut werden müssen.

Allerdings gibt es auch fertige Trockenestrichsysteme mit Fußbodenheizung. Die Estrichelemente bei solchen Systemen sind in einer bestimmten Weise aufgebaut. Sie besitzen Vorfräsungen für die Rohre der Fußbodenheizung, damit die Wärme optimal geleitet werden kann. Zwar haben Trockenestriche viele Vorteile, jedoch muss bei der Kombination mit einer Fußbodenheizung eine sorgfältige Planung mit einem Profi erfolgen. Ansonsten kann die Heizleistung Ihrer Fußbodenheizung negativ beeinflusst werden. (Bild: © iStock)

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