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 Haus bauen

Der Hausbau ist im Leben meistens eine der größten und kostenintensivsten Entscheidungen. Ein eigenes Haus stellt für viele Menschen eine große Wertanlage dar, die auch noch im Alter für Sicherheit sorgen soll. Am Anfang des Projekts stehen viele unbeantwortete Fragen. Damit beim Hausbau auch nichts schief geht, können Sie hier lesen, welche Aspekte Sie beachten müssen.

 

Was muss ich beim Hausbau beachten?

Beim Hausbau gibt es einiges zu beachten damit im Nachhinein keine Probleme auftreten. Achten Sie auf die Bauwich-Regelungen!

In Deutschland ist es nicht möglich komplett frei nach eigenen Vorstellungen sein Traumhaus zu bauen. Die vielen Vorschriften und Bestimmungen, die in der jeweiligen Bauordnung festgehalten sind, existieren hauptsächlich aus Gründen der Sicherheit: Beispielsweise dürfen Häuser nur in bestimmten Abständen zueinander gebaut werden. Diese Regelung wird als Bauwich oder Abstandsfläche bezeichnet. Dort ist festgelegt, mit welchem Mindestabstand zwei Gebäude voneinander errichtet werden müssen. Der Grund für diesen Häuserzwischenraum ist das Risiko, das ein Feuer bei zu wenig Abstandsfläche leicht von einem Haus zum Nächsten übergehen kann.

Auch bei Garagen müssen die Abstände zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Einige Bundesländer schreiben Hauseigentümern auch vor, wie weit von der Grundstücksgrenze entfernt Bäume gepflanzt werden dürfen. Daher sollten Sie sich in jedem Fall über das regionale Baurecht informieren, bevor Sie mit den Bauarbeiten an Ihrem Haus, Ihrer Garage oder Ihrem Garten beginnen. Wenn Sie sich als Bauherr nicht an die Bestimmungen der kommunalen Regelungen halten, kann die Gemeinde Sie zwingen Ihr Haus anzupassen. Die Kosten für den Umbau müssen dann natürlich Sie als Hauseigentümer tragen. (Bild: © thinkstock)

Welche Vorbereitungen muss ich treffen, wenn ich ein Haus bauen will?

Bevor der Hausbau wirklich starten kann, müssen einige Punkte geklärt und vorbereitet werden. Die wichtigste Voraussetzung für den Bau ist die Baugenehmigung. Um diese zu erhalten, muss das Grundstück an das öffentliche Verkehrsnetz und die Kanalisation angeschlossen werden. Auch eine Strom- und Wasserversorgung muss gewährleistet sein. Eventuell muss das Grundstück noch von Bäumen, alten Gebäuden oder Sperrmüll bereinigt werden. Diese Aspekte müssen Sie unbedingt vor Baubeginn klären.

Bevor die Bauarbeiten starten können, muss die Baustelle fachgerecht eingerichtet werden. Es wird eine offizielle Baustellenzufahrt und eine Bautafel benötigt. Auf der Bautafel muss genau stehen, was auf dem Grundstück gebaut wird. Darüber hinaus brauchen die angestellten Bauarbeiter eine Toilette. Zudem ist der Bauherr für die Sicherheit auf der Baustelle zuständig. Erfahren Sie im Folgenden mehr darüber. (Bild: © iStock)

Wer ein Haus bauen will, sollte ein organisatorisches Talent besitzen. Erfahren Sie hier auf frag uns! welche Aufgaben auf Sie zukommen.

Wie sorge ich auf der Baustelle für Sicherheit?   

Wenn Sie ein Haus bauen, müssen Sie für die Sicherheit auf Ihrer Baustelle sorgen, denn diese birgt viele Gefahren. Hier gilt es, nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu schützen. Das ist nicht nur eine vorbeugende Maßnahme, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren, sondern auch eine klar definierte Bauherrenpflicht. Die europäische Baustellenrichtlinie und die deutsche Baustellenverordnung, sowie die Bauordnung , halten die wichtigsten Punkte fest. Informieren Sie sich bereits im Vorfeld über etwaige rechtliche Konsequenzen!

 

Hier ein paar Tipps:

  • Baumaßnahmen müssen zwei Wochen vor Baubeginn angekündigt werden.
  • Gibt es ein Bodengutachten? Ist geklärt, wie hoch der Grundwasserspiegel liegt und welche Leitungen sich auf dem Grundstück befinden?
  • Ist die Baustelle abgesperrt und gekennzeichnet? Sichern Sie Baugruben, Bodenöffnungen und Absturzkanten!
  • Tragen Sie Schutzbekleidung mit Sicherheitsschuhen und Sicherheitshelm, sobald Sie die Baustelle betreten!
  • Verwenden Sie nur sichere Gerüste, gewartete Baumaschinen und geeignete Leitern!
  • Lassen Sie komplizierte und gefährliche Bauarbeiten durch einen Fachmann durchführen!
  • Ist die Erste-Hilfe-Ausrüstung in greifbarer Nähe?
  • Je mehr Arbeitsschritte gleichzeitig ausgeführt werden, desto größer die Gefahr von Baustellenunfällen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Anzahl an Handwerkern vor Ort überschaubar bleibt!
  • Vergewissern Sie sich vor Baubeginn, dass die Handwerker und Baufirmen selbst versichert sind.
  • Prüfen Sie, ob die Baufirma die nötigen behördlichen Schritte eingeleitet hat!
Beim Hausbau steht die Sicherheit an erster Stelle – besonders auf der Baustelle. Informieren Sie sich genau im Vorfeld über notwendige Sicherheitsmaßnahmen auf dem Bau: Helm ist Pflicht!

Bild: © thinkstock

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Welche Schritte muss ich beim Hausbau befolgen?

Wer sein Traumhaus bauen möchte, sollte im Vorfeld einige Fragen klären und eine detaillierte Planung erarbeiten.

Bild: © thinkstock

  • Finanzierungsmöglichkeiten prüfen.
  • Ein geeignetes Grundstück suchen.
  • Für einen Haustyp bzw. eine Bauausführung entscheiden.
  • Detaillierte Planung und Baukonzept erarbeiten.
  • Verträge kritisch prüfen und abschließen.
  • Planungsunterlagen ausarbeiten.
  • Kosten für den Hausbau ermitteln.
  • Bauantrag stellen.
  • Aufträge für Handwerker schreiben.
  • Benötigte Versicherungen abschließen.
  • Baustelle ordnungsgemäß einrichten.
  • Fortlaufende Qualitätskontrolle vor Ort.
  • Materialien für den Innenausbau bestellen.
  • Außenbereich gestalten

Was bedeutet der Begriff „schlüsselfertig“?

Viele Bauherren haben nach der Arbeit keine Lust sich noch um den Hausbau zu kümmern und auf die Baustelle zu fahren. Da liegt es nahe, einen Bauträger zu beauftragen, der Ihr Traumhaus schlüsselfertig baut. Doch „schlüsselfertig“ ist im Bauwesen ein dehnbarer Begriff. Im schlimmsten Fall steht am Ende nur die bauliche Hülle mit einer abschließbaren Tür.


Im Allgemeinen werden Häuser jedoch meist als schlüsselfertig bezeichnet, wenn nur noch die Renovierungsarbeiten im Haus anstehen. Fragen Sie genau nach, ob das Haus nach den Bauarbeiten bezugsfertig ist. Am besten lesen Sie sich die vereinbarte Baubeschreibung genau durch, damit Sie wissen, welche Bauarbeiten von der Firma erledigt werden. So können keine Missverständnisse entstehen. (Bild: © thinkstock)

Ein „schlüsselfertiges“ Haus bedeutet für die meisten Bauherren ein bezugsfertiges Wohnhaus - doch der Begriff ist nicht klar definiert.

Was sind die Vorteile, wenn ich ein schlüsselfertiges Haus baue?

Die Kostenplanung ist bei einem schlüsselfertigen Wohnhaus deutlich übersichtlicher -  jedoch sollten alle Details geklärt sein, um Missverständnissen vorzubeugen.

Der entscheidende Vorteil beim Bau eines schlüsselfertigen Hauses besteht darin, dass Sie ein Endprodukt kaufen. Dadurch können Sie die Kosten für den Hausbau im Vorfeld genau festlegen und einplanen. So sind Sie vor finanziellen Überraschungen geschützt. Nur wenn Sie im Nachhinein Änderungswünsche äußern, können zusätzliche Kosten auf sie zukommen.


Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Sie bereits beim Kauf des Hauses den Fertigstellungstermin und somit Ihren zukünftigen Einzugstermin kennen. Dadurch können Sie beispielsweise Ihre Mietwohnung rechtzeitig kündigen und das Umzugsunternehmen beauftragen. Doch aufgepasst: Auch bei schlüsselfertigen Häusern kann es eventuell zu zeitlichen Engpässen und Verzögerungen kommen! (Bild: © iStock)

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